Wissenschaft und Studium
Zwölf Studierende haben das Nachdiplomstudium in St. Gallen in dieser Woche abgeschlossen. Sie werden am 17.6.2004 als Sozialinformatikerinnen oder Sozialinformatiker diplomiert. Es handelt sich um einen eidgenössisch anerkannten Titel. Als Diplomarbeiten wurden Projekte realisiert: Ein Internet-Jugendportal konzipiert, ein Wissensmanagement-Konzept für einen Anbieter betrieblicher Sozialarbeit erstellt und eine umfassende Intranet-/Internet-Lösung für eine Spitalorganisation entwickelt und eingeführt. Das Studium dauerte berufsbegleitend vier Semester. Alle diesjährigen Absolventinnen und Absolventen arbeiten im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungswesen. Das nächste Studium beginnt im August 2004.
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Heute ab Punkt 9 Uhr ist es soweit: Die Studierenden des Studiums Sozialinformatik in St. Gallen präsentieren ihre Diplomarbeiten. Dabei handelt es sich um Ergebnisse mehrmonatiger Arbeit. Beispielsweise wird eine Intra-/Internetlösung für eine Spitalorganisation gezeigt. Oder das Konzept für eine Jugendplattform im Internet. Die fachliche Oeffentlichkeit ist zu diesem Anlass eingeladen - und nutzt, wie die Anmeldungen zeigen, diese Möglichkeit tatsächlich.
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Seit 2000 bietet die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Soziale Arbeit St. Gallen ein berufsbegleitendes Nachdiplomstudium in Sozialinformatik an. Das Studium ist eidgenössisch anerkannt und dauert vier Semester. Studienort ist St. Gallen, wobei die Seminare so sequenziert sind, dass auch eine Anreise aus Süddeutschland oder Westösterreich möglich ist. Studienleitung: Ueli Hagger und Reto Eugster. Das Studium ist wie folgt gegliedert:
Drei Module
Das Nachdiplomstudium Sozialinformatik besteht aus drei Modulen (Nachdiplomkursen), die auch einzeln absolviert werden können. Jedes Modul wird mit einem Nachdiplomkurs-Zertifikat abgeschlossen. Die Themenschwerpunkte sind:
- Informatik
- Medien und Medienpädagogik
- Information und Wissen
Das erste Modul bietet eine systematische, vertiefte Einführung in die Informatik, wobei branchenspezifische Aspekte einbezogen sind. Um Fragen der Mediengestaltung, Medienkompetenz und Mediennutzung geht es im zweiten Modul, wobei hier dem Internet eine prominente Stellung zukommt. Schliesslich geht es im dritten Modul um die Informations- und Wissensorganisation. Stichworte sind: Datenbanktheorie und Datenbankentwicklung sowie Wissensmanagement. Auch hier stellen sich branchenspezifische Fragen.
Drei Module
Das Nachdiplomstudium Sozialinformatik besteht aus drei Modulen (Nachdiplomkursen), die auch einzeln absolviert werden können. Jedes Modul wird mit einem Nachdiplomkurs-Zertifikat abgeschlossen. Die Themenschwerpunkte sind:
- Informatik
- Medien und Medienpädagogik
- Information und Wissen
Das erste Modul bietet eine systematische, vertiefte Einführung in die Informatik, wobei branchenspezifische Aspekte einbezogen sind. Um Fragen der Mediengestaltung, Medienkompetenz und Mediennutzung geht es im zweiten Modul, wobei hier dem Internet eine prominente Stellung zukommt. Schliesslich geht es im dritten Modul um die Informations- und Wissensorganisation. Stichworte sind: Datenbanktheorie und Datenbankentwicklung sowie Wissensmanagement. Auch hier stellen sich branchenspezifische Fragen.
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Der Sozialpädagoge, Heimleiter und Sozialinformatiker Stefan Ribler ist neu zum Dozenten für das Nachdiplomstudium Sozialinformatik in St. Gallen gewählt worden. Er folgt auf Peter Kohlhaas und ist für den Bereich "Information und Wissen" zuständig. Darunter fallen u. a. die Themenschwerpunkte: Datenbanktheorie, Datenbankentwicklung und Wissensmanagement. Er wird von Spezialistinnen und Spezialisten aus den unterschiedlichen Branchen fachlich unterstützt.
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Der chrislog berichtet von den Schlussfolgerungen des Forschers Matthias Petzold vom Erziehungswissenschaftlichen Institut der Universität Düsseldorf bezüglich des Zusammenhangs von Internet-Nutzung und sozialer Kompetenz.
Schlüsselstellen im Text des chrislogs, Zitate von Petzold:
"Studenten, die sich besonders gerne und lang in virtuellen Welten aufhalten, weisen kaum Auffälligkeiten in ihren Persönlichkeitsmerkmalen auf".
Die vermeintlich gefährdeten Vielsurfer haben aufgrund ihrer Persönlichkeit "überhaupt kein erhöhtes Risiko einer Suchterkrankung", schlussfolgert Petzold.
Mittlerweile haben mehrere deutsche Untersuchungen nachgewiesen, "dass Jugendliche im Internet ein Instrument entdeckt haben, das sie bei ihrer Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung unterstützt", schreibt Petzold in der Zeitschrift Psychologie in Erziehung und Unterricht (49, 2002).
Schlüsselstellen im Text des chrislogs, Zitate von Petzold:
"Studenten, die sich besonders gerne und lang in virtuellen Welten aufhalten, weisen kaum Auffälligkeiten in ihren Persönlichkeitsmerkmalen auf".
Die vermeintlich gefährdeten Vielsurfer haben aufgrund ihrer Persönlichkeit "überhaupt kein erhöhtes Risiko einer Suchterkrankung", schlussfolgert Petzold.
Mittlerweile haben mehrere deutsche Untersuchungen nachgewiesen, "dass Jugendliche im Internet ein Instrument entdeckt haben, das sie bei ihrer Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung unterstützt", schreibt Petzold in der Zeitschrift Psychologie in Erziehung und Unterricht (49, 2002).
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Wir leben nach wie vor im von der EU deklarierten Jahr der Menschen mit Behinderungen. Dies ist auch der Anlass, um darüber nachzudenken, wie "behindertengerecht" das Internet eigentlich sei.
Die Uni Graz ist diese Frage mit ihrem Partner, der iconmedias GmbH, gezielt angegangen. Und die Ergebnisse, die sich auf Oesterreich beziehen, sind aufschlussreich. Beispielsweise: Im europäischen Durschschnitt sind, gemäss Studie, 10 Prozent der Bevölkerung in irgendeiner Form von Behinderungen betroffen. Menschen mit Behinderungen nutzen das Internet fast doppelt so häufig, wie Nichtbehinderte, ist dem Text der icomedias GmbH zu entnehmen.
Die Mehrzahl der Befragten möchte eine barrierefreie Version der Webseite anbieten. Allerdings hält die Mehrheit die Forderung nach Barrierefreiheit für nicht berechtigt.
Detailliertere Auskunft gibt der Text von www.icomedias.com/studie.
Text mit Genehmigung von Sonews.
Die Uni Graz ist diese Frage mit ihrem Partner, der iconmedias GmbH, gezielt angegangen. Und die Ergebnisse, die sich auf Oesterreich beziehen, sind aufschlussreich. Beispielsweise: Im europäischen Durschschnitt sind, gemäss Studie, 10 Prozent der Bevölkerung in irgendeiner Form von Behinderungen betroffen. Menschen mit Behinderungen nutzen das Internet fast doppelt so häufig, wie Nichtbehinderte, ist dem Text der icomedias GmbH zu entnehmen.
Die Mehrzahl der Befragten möchte eine barrierefreie Version der Webseite anbieten. Allerdings hält die Mehrheit die Forderung nach Barrierefreiheit für nicht berechtigt.
Detailliertere Auskunft gibt der Text von www.icomedias.com/studie.
Text mit Genehmigung von Sonews.
Wie der BildungsBlog berichtet, startet die Universität der Künste in Berlin ein Weblog-Modell. Unter anderem ist ein Weblog "Digitale Klasse" aufgeschaltet. Das Projekt ist offensichtlich am Anfang, jedoch durchaus vielversprechend.
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Als Neuling in der Publisher-Gruppe dieses Weblogs rege ich eine Diskussion an, die nach meinem Dafürhalten für die Weiterentwicklung des Fachbereichs Sozialinformatik von besonderer Bedeutung ist.
Es geht mir um die Frage, wie sich die Sozialinformatik längerfristig von der Medienpädagogik - oder gegen die Medienpädagogik - abgrenzen wird. Provokativ könnte gefragt werden, weshalb es eine Sozialinformatik neben der Medienpädagogik brauche.
Die Frage, wie sich (neue) Medien unter spezifischen sozialen Bedingungen partizipativ anwenden lassen, ist der Medienpädagogik implizit. Abgesehen davon, dass soziale Bedingungen immer "spezifisch" sind. Auch die Frage, inwieweit das Fehlen von Medienkompetenzen zur sozialen Desintegration führe, wird in der Medienpädagogik mitgedacht. Auf der anderen Seite gibt es die "klassische" Medienwissenschaft. Medienwirkungsfragen, Fragen nach der Schnittstelle Mensch - System usw. gehören in das disziplinäre Verständnis dieses Bereichs.
Der Raum für eine Sozialinformatik wird insgesamt also eng. Dies mindestens ist meine vorläufig Erkenntnis. Ihr wisst ja, wie man Kommentare hinterlegt ...
Es geht mir um die Frage, wie sich die Sozialinformatik längerfristig von der Medienpädagogik - oder gegen die Medienpädagogik - abgrenzen wird. Provokativ könnte gefragt werden, weshalb es eine Sozialinformatik neben der Medienpädagogik brauche.
Die Frage, wie sich (neue) Medien unter spezifischen sozialen Bedingungen partizipativ anwenden lassen, ist der Medienpädagogik implizit. Abgesehen davon, dass soziale Bedingungen immer "spezifisch" sind. Auch die Frage, inwieweit das Fehlen von Medienkompetenzen zur sozialen Desintegration führe, wird in der Medienpädagogik mitgedacht. Auf der anderen Seite gibt es die "klassische" Medienwissenschaft. Medienwirkungsfragen, Fragen nach der Schnittstelle Mensch - System usw. gehören in das disziplinäre Verständnis dieses Bereichs.
Der Raum für eine Sozialinformatik wird insgesamt also eng. Dies mindestens ist meine vorläufig Erkenntnis. Ihr wisst ja, wie man Kommentare hinterlegt ...
Die Studienbereiche Medienwissenschaft und Publizistik liegen im deutschsprachigen Raum im Trend, so auch in Zürich. Ueberfüllte Veranstaltungen sind die Folge. Vor 100 Jahren wurde das Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung an der Universität Zürich gegründet. Der Andrang in der ersten Phase war bescheiden.
Heinz Bonfadelli ist Professor am Institut. Zahlreiche seiner Publikationen, z. B. über Medienwirkungsforschung, sind bekannt geworden.
"Heute zählt das Institut rund 1900 Studierende, davon 1053 im Hauptfach", berichtet die NZZ in der Medienbeilage (17.10.2003).
Im November finden Veranstaltungen zum Jubiläum statt. Detailangaben auf der Webseite des Instituts: www.ipmz.unizh.ch.
Heinz Bonfadelli ist Professor am Institut. Zahlreiche seiner Publikationen, z. B. über Medienwirkungsforschung, sind bekannt geworden.
"Heute zählt das Institut rund 1900 Studierende, davon 1053 im Hauptfach", berichtet die NZZ in der Medienbeilage (17.10.2003).
Im November finden Veranstaltungen zum Jubiläum statt. Detailangaben auf der Webseite des Instituts: www.ipmz.unizh.ch.
groebel - am So, 26. Okt. 2003, 11:20 - Rubrik: Wissenschaft und Studium
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Seit einem halben Jahr gibt es in der Schweiz ein Zentrum, dass die Hochschulen bei E-Learning-Projekten unterstützt: "Im März diesen Jahres nahm das Swiss Centre for Innovations in Learning (SCIL) seine Arbeit auf. Die Gebert-Rüf-Stiftung stellt dem SCIL bis 2007 insgesamt sechs Millionen Franken zur Verfügung ...", berichtet InfoWeek.
via: BildungsBlog
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