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Technik und Tools

Andreas Ahlenstorf, der Entwickler von Sunlog, hat eine neue Version des Weblog-Tools entwickelt, wobei Sunlog nun mehr als Weblog-Tool ist: eine smart publihing software (oder: ein kleines CMS). Das Produkt liegt in der Vorversion 0.2 vor und wird in raschen Zügen weiter entwickelt. Das "alte" Sunlog nennt sich nun Sunlog Classic. Daniel Fiene hat es ursprünglich übernommen, diese Version zu pflegen. Wie die Insider wissen: Viel ist dann allerdings nicht passiert ... Es blieb bei Ankündigungen. Wichtig: Das neue Sunlog unterscheidet sich grundsätzlich von der Classic-Variante. Sunlog ist nun auch als Markenzeichen eingetragen.

Smart Publihing Systeme machen aus Internet-Usern Informationsanbieter. Dabei kann es sich um unterschiedlichste Arten von Informationen handeln, die feilgeboten werden. Typischerweise werden Weblogs damit produziert, also personen- oder themenbezogene "Tagebücher". Eine Themen-Community z. B. publiziert Notizen, Hinweise, Kommentare zu einem bestimmten Themenschwerpunkt. Ein Beispiel für diese Sorte ist der BildungsBlog.

An dieser Stelle wurden Smart Publishing Tools bereits vorgestellt, z. B. Sunlog. Persönlich bevorzuge ich pMachine - und um dieses Produkt soll es im Folgenden gehen.

pMachine ist ein leistungsstarkes Skript auf PHP- und MySQL-Basis. Um es provozierend auszudrücken: pMachine ist ein Werkzeug für Leute, die wirklich publizieren wollen, deren Vergnügen nicht primär im endlosen Basteln am Tool liegt. Beginnen wir bei der Installation.

Wer eine MySQL-Datenbank anlegen kann (mehr ist nicht nötig) und die Infos zum Datenbankzugang hat, wird mit der Installation keine Probleme haben. Vorausgesetzt sind Kenntnisse mit FTP und HTML. Ein Install-Script hilft über die Klippen hinweg. Zudem gibt es umfangreiche Unterstützung in Foren. Die pMachine-Welt ist allerdings englisch-lastig.

Nach der Installation geht es an das Einrichten des Systems, auch hier sind die Prozesse vorbildlich angelegt, transparent und nachvollziehbar. Der Funktionsumfang entspricht dem Stand der Kunst, die Rechtevergabe an Publisher ist ungewöhnlich differenziert möglich, für die Gestaltung wird enormer Freiraum geboten und das Ganze läuft stabil. Speziell für die Bildung von Themen-Communities ist pMachine geeignet, und zwar aufgrund des differenzierten Rechtesystems.

Apropos "stabil": Stabilität ist ein Kennzeichen von pMachine. Da eine funktionierende pMachine-Community (siehe Foren) vorhanden ist, besteht ein Milieu für rasche Fehlerkorrekturen und Weiterentwicklungen.

Wo liegen die Nachteile: Der Hauptnachteil ist gleichzeitig ein Hauptvorteil. pMachine kostet eine Kleinigkeit im privaten, nicht-kommerziellen Gebrauch und eine grössere Kleinigkeit in der kommerziellen Nutzung. (Eine Trial-Version ist übrigens vorhanden.) Diese Preispolitik scheint zu garantieren, dass die Entwickler gezielt Ressourcen in das Projekt fliessen lassen. Hier haben wir es mit keinem Skript zu tun, dass den verdankenswerten Freizeithoffnungen eines Freaks entsprungen ist, der dann gekränkt zurück schreckt, sobald er eine Dokumentation zum Produkt erstellen müsste ... Nein, Namen nennen wir keine.

Die unproblematischste Art zu bloggen, ist übrigens meines Erachtens immer noch über twoday.net möglich. Aber das ist eine andere Frage: Bin ich der Mieter-Typ oder baue ich mir ein Eigenheim?

pMachine (Trial-Version ermöglicht das ausgiebige Testen vor dem Kauf)

Radio Userland zählt zu den bewährten Weblog-Lösungen. Ab sofort liegt die Software auch in deutscher Sprache vor. Radio Userland ist eine Desktop-Lösung, muss also auf dem PC lokal installiert sein, von dem aus gebloggt wird.

Weitere Infos: olinfo.net

Die kostenlos verfügbare Office-Software OpenOffice ist in der Version 1.1. nun in deutscher Sprache verfügbar. Weiter bei Golem...

NZZ, 26.9.2003, Medien "Alle Schriften der Welt":

"Unicode ist ein Schriftbeschreibungssystem, das jedem Zeichen eine eindeutige hexadezimale Nummer zuweist, die unabhängig von jeder Sprache, jedem Computersystem und jeder Software ist. Unicode kennt sieben verschiedene Codierungen, um aus dem Zeichen eine Bit-Folge zu machen. Die gebräuchlichsten sind UTF8 und UTF16 ..."

"Mit Unicode sollen erstmals alle Alphabete der Welt in einer einzigen Datenstruktur Platz finden. Der Unicode-Standard wurde dieses Jahr in der Version 4.0 stark überarbeitet."

Die Metatag-Unicode-Anweisung sieht z. B. wie folgt aus:
meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"

Das Duell der Informatik-Zukunft könnte sich zwischen Microsoft und Google abspielen. Spätestens, wenn Microsoft eine eigene effiziente Suchfunktion in das Betriebssystem einbaut, wird die Auseinandersetzung zu ihrem Höhepunkt gelangen. Auch bezüglich der Weblog-Tools tut sich einiges: Google hat blogger.com aufgekauft und Microsoft wird vermutlich mit dem nächsten Frontpage ein Blogging-Tool ausliefern. Allerdings gilt Frontpage bis heute nicht als das Mass der Dinge, wenn es um Webdesign oder Webpublishing geht. Microsoft wird sich diesbezüglich noch einiges einfallen lassen müssen.

Siehe auch Artikel in http://www.drweb.de
http://www.blogger.com

Was sollte ein Weblog-Tool in der Grundausstattung bieten? Meine persönliche Einschätzung:

- Permanenter Link
- Suchfunktion
- thematische und chronologische Gliederungen
- Manipulierbarkeit des Datum (Vergangenheit/Zukunft)
- Eingabe im Entwurfs-/Offline-Modus
- RSS, siehe auch: http://duw.twoday.net/stories/57607
- Mitgliederverwaltung, selektive Rechtevergabe
- Kommentarfunktion

Eine Zusammenstellung von E-Learning-Tools, Management Games, Simulationen usw., gibt es unter http://www.management-games.com (Info Lisa Jans Ladner: Danke!)

"Wer die Codes der US-Armee knackt, hat eine Waffe, die so stark ist wie eine ganze Division." (Phil Zimmermann)
In der SonntagsZeitung vom 21.9.2003 ist ein Interview mit Phil Zimmermann, dem Kryptologen und "Vater" der Verschlüsselungssoftware PGP zu lesen.

Zimmermann-Interview in der SonntagsZeitung
PGP, Download
PGP, Verschlüsselungs-Klassiker

Google hat den grössten Blogger-Dienst, blogger.com, aufgekauft und stellt ab letzter Woche die Pro-Dienste kostenlos zur Verfügung. Jeder und jede kann nun also auf einfache Art seine persönlichen Tagebücher und Journals publizieren. Dieser Schachzug des Suchmaschinen-Riesen hat nicht nur Freude ausgelöst. In der Blogger-Szene werden Vermutungen angestellt, welche Firmenpolitik hinter einer solchen Massnahmen stecken könnte. Dass Google damit den Bloggern lediglich einen Freundesdienst erweisen will, ist nicht anzunehmen.

Drei Möglichkeiten nähren die Fantasien: Erstens könnte Google in den rund 200 000 aktiven Weblogs eine Basis für ihre Textwerbung sehen. Oder Google könnte - zweitens - mit diesem Schachzug versuchen, die neuen kostenpflichtigen Angebote, wie twoday oder typepad anzugreifen. Drittens könnte Google mit dieser Massnahme den technischen Rückstand von blogger.com zu kompensieren versuchen. Denn die kostenpflichtigen Angebote bieten tatsächlich mehr als die nun kostenlose Pro-Variante von blogger.com.

 

twoday.net AGB

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