Soziale Brennpunkte
Es bestehen massive ökonomische und politische Interessen, Weblogs auf "möglichst individueller Ebene" zu halten. Denn Weblogs könnten auf eigentümliche Art die traditionellen Medien bedrohen, würden sie ihr Potenzial als Massenphänomen ausschöpfen. Ein Kommentar bei der Generation Blogger von cehpunkt.
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Digitale Chancen ist eine Stiftung in Deutschland, die sich das Ziel gesetzt hat, das Internet der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen, "digitale Kluften" zu vermeiden. Eine solche Kluft besteht im Stadt-Land-Verhältnis. Im aktuellen Newsletter der Stiftung ist von der Initiative IT-Landfrauen zu lesen. Es geht darum, in ländlichen Gegenden eigentliche Internet-Kompetenz-Kampagnen zu lancieren. Im vergangenen Jahr wurden beispielsweise 44 Landfrauen ausgebildet und befähigt, eine eigene Webseite zu erstellen. Der Zugang zum Internet wird als Chance der gesellschaftlichen Teilhabe und Teilnahme gewertet.
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Die Internationale Organisation der Guttempler (IGOT) bietet neu die Webseite Kopfhoch an. Das Angebot richtet sich an Kinder aus suchtbelasteten Familien. Den Kindern wird ein Spiel angeboten, vor allem aber eine Online-Beratung. Das Konzept zur Webpräsenz ist ebenfalls im Netz zu finden. Bei den Guttemplern handelt es sich gemäss eigenen Angaben um die "grösste internationale, nicht-staatliche Organisation, die auf dem Gebiet der Enthaltsamkeit von Alkohol und anderen Drogen sowie der Bekämpfung von Alkoholproblemen und anderen Drogenproblemen arbeitet" (gemäss Webseite). [via Infoset und Medienmitteilung]
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"Der italienische Abgeordnete Fiorello Cortiana forderte heute beim Treffen der Internet-Verwaltung ICANN in Rom eine Art Erklärung der Menschrechte für das Internet." Diese Information ist dem Heise-Newsticker zu entnehmen. Es sei zudem eine Bürger-Direktive notwendig, "die den Anspruch der Allgemeinheit auf offene Standards, offene Formate und offene Inhalte festlege." Weiter bei Heise.
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Der Begriff der Social Software meint nicht, wie Sozialinformatiker meinen könnten, Software für die Soziale Arbeit. Vielmehr sind damit Tools gemeint, die soziale Bezüge unterstützen, bzw. herstellen. Im weitesten Sinne gehören auch Instant Messenger und ähnliche Werkzeuge dazu. Dieser Kategorie zugerechnet werden vor allem unterschiedlichste Formen von Kontaktbörsen und auch Weblogs. Social Software jedenfalls hat - vor allem in den USA - neue Wachstumfantasien in der Branche ausgelöst. Dies ist z. B. dem Fundraising-Weblog der Sozialbank zu entnehmen. [Danke Dario Schlegel für den Hinweis.]
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Die Internetnutzung hat eine geschlechtsspezifische Komponente. Eine Studie des Meinungsforschungsinstitutes emnid zeigt, dass nach wie vor eine "Kluft zwischen Männern und Frauen bei der Nutzung des Internets" besteht. Mehr noch: Gemäss dieser Studie soll sich die Kluft sogar vergrössern.
Zitat aus der Meldung im Webstandard: "Im Jahr 2003 (waren) 59 Prozent der deutschen Männer, aber nur 42 Prozent der Frauen online. Der Unterschied stieg im Vergleich zum Jahr 2002 von 14 auf 17 Prozentpunkte an, so das ernüchternde Ergebnis der Studie". Weiter im Webstandard.
Zitat aus der Meldung im Webstandard: "Im Jahr 2003 (waren) 59 Prozent der deutschen Männer, aber nur 42 Prozent der Frauen online. Der Unterschied stieg im Vergleich zum Jahr 2002 von 14 auf 17 Prozentpunkte an, so das ernüchternde Ergebnis der Studie". Weiter im Webstandard.
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Bettina Ungers Magisterarbeit (Uni Wien) über die Geschlechterkonstruktion in Feldern der Neuen Technologien ist seit einigen Monaten im Internet zu beziehen. Dies hier ist also keine besonders aktuelle Meldung, aber der Beitrag hat nichts an Bedeutung eingebüsst. Von besonderem Interesse sei, so Unger, die "Kombination von Organisation und Neue(n) Technologien im Sinne einer doppelten Produktionsstätte der Geschlechterkonstruktion".
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Nicht mehr als eine weitere Bestätigung, aber immerhin: Die Annahme, häufige Internet-Nutzer seien vereinsamte, sozial verarmte Zeitgenossen, lässt sich wissenschaftlich nicht stützen. Dies zeigt eine neue, breitangelegte Studie:
Bei Heise heisst es aktuell: "Das Internet macht aus seinen Nutzern keine menschenscheuen Einzelgänger und verstärkt nicht, wie befürchtet, soziale Klüfte. Das sind Ergebnisse einer internationalen Internet-Studie, die das UCLA Center for Communication Policy in Zusammenarbeit mit zahlreichen Forschungsinstituten durchgeführt hat." Weiter beim Heise-Newsticker.
Bei Heise heisst es aktuell: "Das Internet macht aus seinen Nutzern keine menschenscheuen Einzelgänger und verstärkt nicht, wie befürchtet, soziale Klüfte. Das sind Ergebnisse einer internationalen Internet-Studie, die das UCLA Center for Communication Policy in Zusammenarbeit mit zahlreichen Forschungsinstituten durchgeführt hat." Weiter beim Heise-Newsticker.
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Namics hat gemäss St. Galler Tagblatt vom 12.2.2004 aktuell eine Erhebung durchgeführt und 68 Websites auf ihre Behindertentauglichkeit hin geprüft. Es ging um Webseiten der öffentlichen Hand, die aufgrund des seit 1.1.2004 geltenden Behinderten-Gleichstellungsgesetzes barrierefreien Zugang zum Internet bieten müssten. Das Ergebnis wird im Artikel als ernüchternd bezeichnet. Nur wenige Seiten genügten den Anforderungen vollumfänglich. Namics stellt die Unterlagen im Internet zur Verfügung.
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Der Tages-Anzeiger von heute (12.2.2004) greift das Modethema Online-Sucht auf. Die Grenzen zwischen "Gewohnheit" und "Sucht" werden dabei nicht klar gezogen. "Drei Jahre lang war für Oliver und Marcel online spielen wichtiger als Freunde, Familie oder die Schule. Sie sagen selbst: Wir waren onlinesüchtig", lautet der Lead. Weiter im Tages-Anzeiger...
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